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27/05/2013

INKASSO SPANIEN VERANTWORTUNG DES VERWALTERS DES UNTERNEHMENS BETRUG AN INVESTOREN

Das 1. Instanzgericht Nr. 9 in Alicante hat in der Anhörung  Nr. 2489/2012 auf Gesuch eines spanischen Inkassoverfahrens durch spanische Anwälte der Kanzlei CBL Rechtsanwälte ein für einen Mandanten dieser spanischen Anwaltskanzlei positives Urteil ausgesprochen, in dem eine spanische Firma, die Investoren betrogen hat, und seinen Verwalter zur Rückerstattung des Geldes mit Zinsen, das unser Mandant zu seiner Zeit vertraglich abgeschlossen hatte, verurteilt wurde.

Das verklagte Unternehmen tätigte über die Zeit von mehreren Monaten Geschäfte als Investitionsfirma ohne die Erlaubnis der Nationalen Wertpapierbörse gehabt zu haben, in dem es Beträge von Personen erhielt, denen beträchtliche Investitionen angeboten wurden, denn es wurde versprochen ganz hohe Zinsen zu zahlen.

Es ist klar, dass es sich hierbei um Betrug handelte, denn es geht hierbei um ein Geschäft, dass sich pyramidenförmig aufbaut, d.h. am Anfang wird das versprochene dank der Investition von tausenden von Inversoren bezahlt, doch wenn um die Rückgabe von Geldern gebeten wird, dann klappt das System nicht mehr und das Geld kann nicht mehr zurückgegeben werden wobei es im Besitz der Betrüger bleibt.

Dies ist was einem Mandanten der spanischen Anwälte CBL Rechtsanwälte passiert ist, er übergab einen Betrag und ihm wurden ganz hohe Zinsen versprochen, doch das geld was er abgab, haben etweder die Betrüger behalten oder es diente dazu, die Zinsen anderer Investoren zu bezahlen. Die Tatsache ist, als unser Mandant sein Geld und die versprochenen Zinsen zurückforderte, konnte er das Unternehmen nicht mehr ausfindig machen, denn sie waren schon verschwunden, was es offensichtlich machte, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen war.

Der Verwalter des Unternehmens wurde nach Anzeigen von mehreren Kunden festgenommen und ist momentan im Gefängnis und das unübliche daran ist, dass unser Mandant keine Anzeige machen wollte, sondern ein spanisches Inkassoverfahren auf Zivilrechtlichen Weg, wobei das unkonvetionelle daran ist, dass wir ein Verfahren des spanischen Inkassowesens nicht nur gegen das Unternehmen, sondern auch gegen den Verwalter und anmeldeten, wobei am 23. Mai 2013 ein positives Urteil im Gericht ausgesprochen wurde, in dem das Unternehmen und der Verwalter dazu verurteilt wurden dem Mandanten die spanische Inkasso zu zahlen.

Für das Gericht steht die Tatsache des Vertrages als bewiesen, sowie die Verpflichtung die beide Seiten bei der Unterschrift eingingen, sowie die Tatsache der Zahlung der vereinbarten Beträge durch unseren Mandanten und es ist auch bewiesen worden dass unser Mandant die Rückgabe seines Geldes mit den dazugehörigen Zinsen forderte, und dass das Unternehmen da schon verschwunden war.

Andererseits hat das Gericht die Theorie der Durchgriffshaftung in Betracht gezogen, um den Verwalter des Unternehmens zu verurteilen, in dem die These der spanischen Anwälte von CBL Rechtsanwälte akzeptiert wurde, welche besagte, dass die Gründung des Unternehmens nur unternommen wurde, um ein Schirm zu schaffen, das die wirklichen Hintergründe und Machenschaften der Eigentümer der Gesellschaft verbarg, welches in Wirklichkeit die der unrechtmässigen und rechtswidrigen Unterschlagung von Geldern der Investoren war und der Versuch nicht mit ihren Gütern verwantworlich gemacht zu werden, denn sie glaubten die einzige Verantwortliche wäre die Gesellschaft.

In dem die Theorie der Durchgriffshaftung in diesem konkreten Fall angewandt wird, da die Gesellschaft keine Güter auf ihren Namen hatte und mit einer rechtswidrigen Aktivität ist es klar, dass die Verantwortlichen auch die Verwalter des Unternehmens sein müssen und somit wurde diese Theorie angewandt und die Strafe mit einem Inkassoverfahren erreicht, was das Gericht so tat.

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